Hilfe als genossenschaftliches Prinzip

„Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele!“ Dieser Satz, geprägt von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, charakterisiert auch das soziale Engagement der Sparda-Bank Hamburg.

 
 

Ein fester Partner

UKE Forschung Die Sparda-Bank Hamburg pflegt langfristige Partnerschaften u.a. mit folgenden Einrichtungen:

Beispielweise unterstützt die Sparda-Bank Hamburg nachhaltig das Hamburger Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum. Auf dem Gelände des Universitätskrankenhauses (UKE) in Eppendorf eröffnete das von Prof. Dr. Reinhard Schneppenheim geleitete Institut im Herbst 2006 neue moderne Laboratorien. Die Sparda-Bank unterstützt den Kampf gegen den Kinderkrebs dauerhaft. Die Chancen, diese schwere Krankheit zu besiegen, haben sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. Mittlerweile können bereits 70 bis 80 Prozent der Kinder geheilt werden. „Das ist mir viel zu wenig”, sagt Prof. Schneppenheim. Der Leiter der Klinik und Poliklinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am UKE arbeitet an neuen Heilmethoden. „Jetzt, in der Anfangsphase der molekularen Medizin, haben wir sehr gute Chancen, auf diesem Gebiet Pionierarbeit zu leisten und ganz neue Therapien zu entwickeln”, ist der Arzt sicher. Bislang bestand die Behandlung bösartiger Tumoren aus der so genannten Drei-Säulen-Therapie: Operation, Bestrahlung, Chemotherapie. Daraus resultierten leider manchmal Spätschäden. Der Krebs ist zwar geheilt, stattdessen können jedoch Schäden am Skelett, Herzkrankheiten oder Unfruchtbarkeit auftreten. Durch die neuen gezielteren Therapieformen wollen Ärzte und Wissenschaftler solche Spätfolgen vermindern. „Wir werden hier im Forschungszentrum Hirntumoren und die akute lymphatische Leukämie molekular charakterisieren”, sagt Prof. Schneppenheim. Dieser äußerst bösartige Blutkrebs, der hauptsächlich Kinder befällt, soll nun auf dem menschlichen Genom lokalisiert werden. Erkenntnisse, die auch krebskranken Erwachsenen helfen können. Im Jahr 2011 half sie mit Spenden in Höhe von 68.500 Euro und unterstützte damit den Neubau einer größeren Klinik für die krebserkrankten Kinder.

Seit 2008 begleitet die Sparda-Bank Hamburg die Tour der Hoffnung mit jeweils 15.000 EUR. Ziel des sozialen Engagements ist, dass jedes Jahr Menschen darunter auch Politiker, Manager, Sportler usw. quer durch Deutschland radeln, um Spenden für leukämie- und krebskranke Kinder zu sammeln.
Die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum hat die Möglichkeit, selbst Spenden für diese Aktion einzuwerben, die dann von der Tour verdoppelt werden.

Tour der Hoffnung

v.l.n.r Dieter Miloschik (Abteilungsdirektor Unternehmenskommunikation), Géraldine Olivier (Sängerin), Prof. Dr. Reinhard Schneppenheim ( Klinikleitung), Renate Vorbeck ( Öffentlichkeitsarbeit d. Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum) und Carola Veit (Kuratoriumsmitglied und Bürgerschaftspräsidentin)