Sparda-Bank Integrations-Cup

Ein Ball – viele Gesichter.

 

Analog zu Hamburg ist die Sparda-Bank auch in Schleswig-Holstein mit einem landesweiten Wettbewerb im Amateurfußball vertreten. Fairness spielt dabei natürlich ebenfalls eine Rolle, aber beim „Sparda-Bank Integrations-Cup“ geht es in erster Linie um das Miteinander von Menschen aus unterschiedlichen Ländern. Mehr als 1.000 Frauen- und Herrenmannschaften sind mit dabei.

Unter dem Motto „Ein Ball – viele Gesichter“ haben die Sparda-Bank Hamburg und der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) im Jahr 2008 einen Wettbewerb ins Leben gerufen, der ebenfalls ganz bewusst breitflächig wirken soll. „Fußball ist ein universaler Sport“, erläutert SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer den Grundgedanken dieses Cups. „Alle kennen die Regeln – da lassen sich kulturelle oder auch Sprachbarrieren im wahrsten Wortsinn spielend überwinden.“ Beim Integrations-Cup belohnt daher ein Punktesystem jene Mannschaften, die möglichst viele Spieler aus unterschiedlichen Ländern in ihren Teams aufstellen. Erst werden auf Kreisebene Sieger ermittelt. Und im Rahmen eines großen Finalturniers werden dann die jeweiligen Landesbesten ausgespielt.

„Natürlich geht dabei keiner leer aus“, versichert Bernhard Westerhoff. So wie auch beim freundlich & fair-Preis klingelt es je nach Platzierung in vielen Mannschaftskassen. „Kaum eine andere Sportart bringt Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen so einfach zusammen wie der Fußball. Der Integrations-Cup ist die perfekte Plattform, um diesen Effekt aktiv zu unterstützen und zu fördern“, so Westerhoff weiter.

 
 

Der Integrations-Cup:

Grundlage des Wettbewerbs ist die Einführung eines neuen Spielberichtsbogens, der an jedem Wochenende bei allen Spielen jeglicher Spielklassen auf Schleswig-Holsteins Fußballplätzen zum Einsatz kommt. Um sich an dem Cup zu beteiligen, brauchen die Vereine nichts anderes zu tun, als hinter jedem Spielernamen auf dem Bogen, die jeweilige Nationalität per Kürzel in eine neue Spalte einzutragen. Pro eingetragene Nationalität gibt es zwei Punkte.

Zum Ende der Hinrunde werden anhand der Integrationstabelle die besten Mannschaften aus dem jeweiligen Kreisen als Kreismeister ernannt. Die 13 Kreismeister qualifizieren sich für den Sparda-Futsal-Cup, der seit der Saison 2012/13 die vorherigen Kreisendspiele ersetzt. Beim Futsal werden die ersten sechs Teilnehmer für das in der Sommerpause stattfindende Landesfinale ermittelt. Dazu kommen ein Wild-Card Gewinner (Mannschaft mit den meisten Integrationspunkten in der Rückrunde) und der Ausrichterverein des Finales.

Beim Landesfinale wetteifern zudem fünf Frauenmannschaften um den Sparda-Bank Integrations-Cup. Das Teilnehmerfeld ermittelt sich ebenfalls über die Integrations-Tabelle, die bei den Frauen zum Saisonende erstellt wird. Die fünf Mannschaften mit dem besten Integrations-Quotienten nehmen automatisch am Landesfinale teil.

Die Fördersummen im Überblick:

Landesfinale Herren

1. Platz 4.000 €
2. Platz 3.500 €
3. Platz 3.000 €
4. Platz 2.500 €
5. Platz 2.000 €
6. Platz 1.750 €
7. Platz 1.500 €
8. Platz 1.250 €

Landesfinale Frauen

1. Platz 2.500 €
2. Platz 2.000 €
3. Platz 1.500 €
4. Platz 1.000 €
5. Platz 800 €

Futsal-Cup Herren

7. Platz 950 €
8. Platz 950 €
9. Platz 750 €
10. Platz 750 €
11. Platz 550 €
12. Platz 550 €
13. Platz 500 €