Strahlende Gewinner beim Sparda-Bank Hamburg Award 2016: 105.000 Euro für Projekte mit Zukunft vergeben

Genossenschaftsbank vergibt Preisgelder an Sozial-, Sport- und Umweltschutz-Projekte. Innen- und Sportsenator Andy Grote eröffnete als Schirmherr die Preisverleihung.

Hamburg, 11. Oktober 2016 - Die Sparda-Bank Hamburg eG hat am Montagabend im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Stage Club in Hamburg den Sparda-Bank Hamburg Award 2016 vergeben.

Mit einer Fördersumme von insgesamt 105.000 Euro wurden insgesamt 18 Projekte von gemeinnützigen Vereinen und Institutionen aus der Region Hamburg, Schleswig-Holstein sowie Nordniedersachen gefördert und ausgezeichnet.

  • Das Motiv zeigt den Schirmherr des Sparda-Bank Hamburg Awards Senator Grote mit Sparda Vorstand Bernhard Westerhoff

Innen- und Sportsenator Andy Grote, der die Schirmherrschaft für den Sparda-Bank Hamburg Award übernommen hatte, eröffnete den Abend. Als Moderator führte Yared Dibaba durch die Veranstaltung.

„Die Idee einer Gesellschaft, in der weniger das „Ich" und mehr das „Wir" zählt, funktioniert. Das hat uns auch der Award im vergangenen Jahr gezeigt. Wir freuen uns, so viele förderungswürdige Projekte aktiv unterstützen zu können", so Bernhard Westerhoff, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hamburg.

Dem Aufruf zur Bewerbung folgten insgesamt 200 Projekte. Aus diesen Bewerbungen wählte eine Fachjury neun Projekte aus. Weitere 15 Projekte wurden Online zu einer Abstimmung gestellt. Rund 5.500 User nahmen teil, so dass sich noch weitere neun Vereine und Organisationen über einen Preis freuen konnten. Die ersten Plätze wurden jeweils mit 10.000 Euro, die Zweitplatzierten mit 5.000 Euro sowie die 3. Plätze mit 2.500 Euro finanziell unterstützt.

Die Gewinner des Sparda-Bank Hamburg Award 2016:

  • Das Motiv zeigt alle Gewinner des Sparda-Bank Hamburg Award 2016


 

 

 

 

 

Soziales Engagement

Infinitas - Marianne und Hans-Michael Kay-Stiftung
1. Preis, Jury-Wahl
Mit ihrem bundesweit einmaligen Projekt „Ein letzter Wunsch" unterstützt die Stiftung, die sich an den Geboten der Menschenwürde und Liebe orientiert, schwerstkranke Menschen, die im Hospiz leben oder zu Hause ambulant palliativ gepflegt werden, dabei, dass ihre letzten Wünsche in Erfüllung gehen können. So wird etwa eine letzte Reise an die Nordsee oder eine lang ersehnte Aussprache mit Familienangehörigen durch die Stiftung Wirklichkeit. Beispiele für erfüllte Wünsche finden sich unter www.ein-letzter-wunsch.de

Förderverein Winternotprogramm für Obdachlose e.V.
2. Preis, Jury-Wahl

Die 2007 gegründete Initiative ergänzt das städtische Programm „Erfrierungsschutz für Obdachlose": Während die Stadt über ihr Unternehmen „Fördern & Wohnen" Obdachlosen Schlafplätze zur Verfügung stellt, versorgen 180 Ehrenamtliche des Vereins, der sich durch Spenden finanziert, sie mit einem täglichen Abendessen, und zwar immer vom 1. November bis zum 31. März des Folgejahres.

Infoline Lüneburg Beratungsstelle der Niedersächsischen AIDS-Hilfe
3. Preis, Jury-Wahl

Die Beratungsstelle unterstützt von sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten wie HIV/AIDS Betroffene und deren Angehörige. Mit einem Schnelltestangebot in ihren Räumen will sie Menschen Mut machen, sich testen zu lassen. Angesprochen werden sollen insbesondere junge Männer, die erfahrungsgemäß weniger als andere auf ihre Gesundheit achten und somit auch weniger bereit sind, sich auf mögliche Infektionen testen zu lassen.

Verein für Jugendmusik e. V. (Mädchen-Musikzug Neumünster)
1. Preis, Online-Voting

Das einzige Mädchen-Blasorchester in Deutschland tourt seit 55 Jahren durch die Welt. Dabei haben die Ehrenamtlichen mehr als 2700 internationale Auftritte absolviert und so ihre Botschaft „Musik kennt keine Grenzen" zu Menschen gebracht. Zurzeit besteht das Orchester aus 30 Aktiven ab 10 Jahren, bei ihren Reisen werden sie durch Ehemalige unterstützt. Derzeit ruft der Verein ein Nachwuchsorchester ins Leben. Dafür benötigt er finanzielle Hilfe, um Instrumente und Uniformen anzuschaffen.

Transplant-Kids e.V.
2. Preis, Online-Voting

Der Verein unterstützt Kinder, denen ein Organ transplantiert wurde, sowie deren Familien. Geholfen wird mit kontinuierlicher Betreuung in der Klinikambulanz und mit Aktivitäten außerhalb des Krankenhauses. Diese finden in Camps statt, die nur für Kinder wie auch für ganze Familien veranstaltet werden. Im Mittelpunkt stehen dort erlebnispädagogische Elemente, die Wissensvermittlung zum Leben mit einem Spenderorgan und die aktive Entspannung bei kreativer Tätigkeit.

Kinderlotse e. V.
3. Preis, Online-Voting

Mit seinem Projekt „Gestärkt im Alltag" begleitet und unterstützt der Verein Familien, die ein schwer krankes Kind haben. Seine Arbeit zielt vor allem darauf ab, die Eigenkompetenz der Familien zu stärken, sodass sie in der Lage sind, ihr Kind so gut wie möglich selbst zu versorgen und dabei Fehler zu vermeiden. Hintergrund: Mit der guten Absicht, bloß nichts falsch machen zu wollen, wird häufig die ganze Aufmerksamkeit auf das kranke Kind gerichtet und die Familie vergisst dabei sich selbst. Hier steuert der Kinderlotse gegen.

Engagement im Sport

Rexrodt von Fircks Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder
1. Preis, Jury-Wahl

Die Stiftung unterstützt und entwickelt innovative Konzepte, um an Krebs erkrankte Mütter und ihre Kinder zu stärken und eine heilsame Kommunikation in der Familie zu fördern. Im Rahmen der Reha-Maßnahme „gemeinsam gesund werden" finanziert die Stiftung das spezielle Trampolintraining Balance&Swing, das von einer Trampolintherapeutin geleitet wird. Das Training hilft, die Nebenwirkungen einer Brustkrebstherapie zu lindern und die körperliche Fitness zu stärken.

Bergedorfer für Völkerverständigung e.V.
2. Preis, Jury-Wahl

Seit 27 Jahren kümmert sich der Verein um Flüchtlinge mit und ohne Familie, die im Bezirk Bergedorf untergebracht wurden. Mit dem Projekt „Sport integriert" will er nun einen weiteren wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leisten. Ziel ist es, ihnen die Möglichkeit zu geben, zusammen mit Deutschen in Sportmannschaften anzutreten. Denn: In kaum einem Bereich gelingt die Integration so mühelos wie im Sport. Hier ist die Sprache zunächst nicht wichtig, man versteht sich auch so.

movimental BewegungsSpielTräume Hamburg e.V.
3. Preis, Jury-Wahl

In Hamburg und seinem Umland gibt es etwa 1000 an Rheuma erkrankte Kinder. Ihnen hilft der Verein movimental Bewegungs- SpielTRäume, dessen Ziel es ist, Kindern eine gesunde und kreative Bewegungsentwicklung vom Baby- bis zum Vorschulalter zu ermöglichen. Das Projekt „Highlights für Rheumakids - Klettern und Turnen in der Barkielhalle" gibt kranken Kindern die Möglichkeit, in einer großen Turnhalle Spaß mit anderen Kindern zu haben und die Turngeräte kennenzulernen.

Alster-Ruderverein Hanseat von 1925 e.V.
1. Preis, Online-Voting

Erstmals in Hamburg haben Menschen, die nur wenig oder gar nicht sehen können, beim Projekt „Inklusionsrudern mit sehbehinderten und blinden Menschen" die Möglichkeit, das Rudern zu lernen und auszuüben. Da das Visuelle bei diesem Sport eine eher untergeordnete Rolle spielt, ist er hervorragend für die Betreffenden geeignet. Und auch die Sehenden, mit denen gemeinsam gerudert wird, - Vereinsmitglieder wie Kursteilnehmer - profitieren von dem Erfahrungsaustausch mit den behinderten Ruderern.

Nandu e.V.
2. Preis, Online-Voting

Im April haben drei Trainer des „Parkour & Freestyle Turn Vereins" ein Haus mit Garten in Wedel angemietet und sogleich den Garten zu einem Parkour- Park umfunktioniert. Da es bisher an finanzieller Unterstützung mangelte, ist vieles noch provisorisch. Dennoch wird dort bereits jede Woche bei gutem Wetter sechs Stunden mit Anfängern und Fortgeschrittenen trainiert. Mit dem Preisgeld soll nun der Parkour-Park erweitert und besser ausgestattet werden - unter anderem mit Paletten, einem Gerüst und einem Vereinstrampolin.

Verein zur Unterstützung der offenen Jugendarbeit in der Samtgemeinde
Amelinghausen e. V.
3. Preis, Online-Voting

In der Samtgemeinde Amelinghausen, Landkreis Lüneburg, leben 150 Flüchtlinge, darunter 65 Kinder. Mit dem Projekt „Willkommen bei uns" schafft der Verein ein Sportangebot, das es heimischen Kindern und Flüchtlingskindern im Grundschulalter ermöglicht, in den Nachmittagsstunden gemeinsam Sport zu treiben. Unter der Leitung von Diplomsportlehrerin Cora Wulf wird u. a. die Motorik der Kinder gefördert, ihre Sozialkompetenz erweitert und ihre Konzentration gestärkt.

Engagement im Umweltschutz

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Hamburg
1. Preis, Jury-Wahl

Der Naturschutzverband hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Wald und andere Natur- und Kulturlandschaften in ihrer Vielfalt und Eigenart zu erhalten, zu fördern und den Gedanken der Nachhaltigkeit im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Im Rahmen ihres Projekts „Wald- Spiele ohne Grenzen" veranstaltet die Schutzgemeinschaft Erlebnis-Rallyes, bei denen WaldbotschafterInnen Schülern der dritten Klasse spielerisch Wissen über den Wald vermitteln.

Deutsche Meeresstiftung
2. Preis, Jury-Wahl

Die Stiftung versteht sich als Moderatorin im interdisziplinären Nachhaltigkeitsdialog zwischen Verantwortlichen u.a. aus Umweltpolitik, Rohstoff- und Energiewirtschaft, Schifffahrt, Fischerei, Tourismus und Sport. Im Rahmen ihres Projekts „Plastikmüll in der Elbe" veranstaltet sie zwei Tagesexkursionen, bei denen Schüler an Bord des bekannten Forschungs- und Medienschiffes ALDEBARAN das Ausmaß der Elbverschmutzung durch Plastik untersuchen und sich über die Eigenschaften und Gefahren dieses Werkstoffs informieren können.

Trinkwasserwald e. V.
3. Preis, Jury-Wahl

Mit Pflanzaktionen, an denen bereits mehrere Tausend Kinder und Erwachsene teilgenommen haben, hat der 1995 gegründete Verein TWW bisher 2300 Hektar Nadelwald-Monokulturen in natürliche „Trinkwasserwälder" verwandelt. Im Rahmen des aktuellen Projekts „Wir pflanzen Zukunft!" will der TWW zusammen mit Schülern der Winterhuder Heinrich-Hertz-Schule im Forst Klövensteen zwei Hektar Nadelwald in einen artenreichen Laubmischwald und somit in einen weiteren „Trinkwasserwald" überführen.

Gymnasium Lerchenfeld
1. Preis, Online-Voting

Im Rahmen des von der Elternschaft des Gymnasiums initiierten und finanziell geförderten Projekts „BienenGarten" wurde in Kooperation mit den Biologielehrern der Schule eine Bienenbeute aufgestellt. Als Element der schulischen Umweltbildung soll sie den Schülern das Leben eines Bienenvolkes näherbringen. Zudem wurde eine „AG BienenGarten" ins Leben gerufen, um die Biene fächer- und jahrgangsübergreifend dauerhaft in den Schulunterricht einzubeziehen. Geleitet wird die AG von einer erfahrenen Imkerin.

KEBAP KulturEnergie BunkerAltonaProjekt e. V.
2. Preis, Online-Voting

Ziel des Stadtentwicklungsprojekts KEBAP ist es, aus dem Bunker an der Schomburgstraße einen Kulturenergiebunker" zu machen. In einer Bunkerhälfte soll regenerative Wärme erzeugt werden, die andere soll kulturell genutzt werden. Eine Bürgerausstellung im Bunker soll das
Projekt KEBAP noch bekannter machen. Dabei wird das Energiekonzept für den Bunker vorgestellt. Überdies können Interessenten ihre Gedanken zum Thema in Form von Geschichten, Bildern und Skizzen einbringen.

NaturFreunde Deutschlands, Landesverband Schleswig-Holstein e. V.
3. Preis, Online-Voting

Seit über 100 Jahren sind die NaturFreunde „aktiv in der Natur und für die Natur" - international, national und regional. Das Land Schleswig-Holstein hat im Bereich der Trave verschiedene Schutzgebiete für das europäische Naturschutznetz Natura 2000 ausgewiesen. In diesen Schutzgebieten wollen die NaturFreunde sogenannte Natura Trails mit Tafeln, Karten und weiterem Infomaterial einrichten.

 

 

Pressekontakt

Sparda-Bank Hamburg eG
Unternehmens- und Markenkommunikation
Dieter Miloschik
Telefon: (040) 55 00 55 - 1910
E-Mail: Dieter.Miloschik@Sparda-Bank-Hamburg.de
 


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