Sparda-Bank Hamburg eG
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Sparda-Bank Hamburg Award 2017: 115.000 Euro an Sozial-, Sport- und Umweltschutz-Projekte vergeben

16.09.2017

Die Sparda-Bank Hamburg eG hat am Montagabend im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Ernst-Deutsch Theater in Hamburg den Sparda-Bank Hamburg Award 2017 vergeben.

Mit einer Fördersumme von insgesamt 105.000 Euro wurden insgesamt 24 Projekte von gemeinnützigen Vereinen und Institutionen aus der Region Hamburg, Schleswig-Holstein sowie Nordniedersachen gefördert und ausgezeichnet. Daneben wurde erstmalig ein Sonderpreis an den Verein „Kinder helfen Kindern" über 10.000 Euro überreicht. Die Fördermittel stammen aus den Zweckerträgen des Gewinnsparvereins

Der Sänger Ingo Pohlmann hatte sich als Botschafter des Sparda Award zur Verfügung gestellt und begleitete den Abend auch musikalisch. Als Moderator führte Yared Dibaba durch die Veranstaltung.

„Die Idee einer Gesellschaft, in der weniger das „Ich" und mehr das „Wir" zählt, funktioniert. Das hat uns auch der Award der vergangenen Jahre gezeigt. Wir freuen uns, erneut so viele förderungswürdige
Sozial-, Sport- und Umwelt-Projekte aktiv unterstützen zu können", so Bernhard Westerhoff, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hamburg.

Dem Aufruf zur Bewerbung folgten mehr als 200 Projekte. Aus diesen Bewerbungen wählte eine Fachjury neun Projekte aus. Die ersten Plätze wurden jeweils mit 10.000 Euro, die Zweitplatzierten mit 5.000 Euro sowie die 3. Plätze mit 2.500 Euro finanziell unterstützt.

Weitere 30 Projekte wurden Online zu einer Abstimmung gestellt. Rund 37.000 Abstimmungen entschieden darüber, welche 15 Vereine und Organisationen sich ebenfalls über einen Preis freuen konnten. Die ersten Plätze wurden jeweils mit 5.500 Euro, die Zweitplatzierten mit 4.500 Euro, die 3. Plätze mit 3.500 Euro, die 4. Plätze mit 2.500 Euro sowie die 5. Plätze mit 1.500 Euro finanziell unterstützt.

Die Gewinner des Sparda-Bank Hamburg Award 2017:

Soziales Engagement

1. Preis, Jury-Wahl: Familienhafen - Ambulanter Kinderhospizdienst für Hamburg und Umgebung

Die Institution unterstützt Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen - auf Wunsch auch über den Tod hinaus. Der Familienhafen schließt mit seinem Projekt eine Versorgungslücke in Hamburg und im Umland. Den Betreuten entstehen keine Kosten. Das Preisgeld wird in die Ausbildung der ehrenamtlichen Lotsen, die sich um die Familien kümmern, investiert.

2. Preis, Jury-Wahl: Benita Quadflieg Stiftung

Im Kinderhaus Mignon der Benita Quadflieg Stiftung finden Kinder ab dem Babyalter, die unter schlimmen Verhältnissen gelebt haben und daher vom Jugendamt aus ihren Familien genommen wer-den mussten, in familien-ähnlichen Wohngruppen ein neues Zuhause und professionelle Hilfe. Da die meisten Aktivitäten des Kinderhauses nicht durch den Pflegesatz gedeckt sind, wird das Preisgeld für solche verwandt - z. B. für Reit- und Musik-Therapien oder für musikalischen Unterricht.

3. Preis, Jury-Wahl: Freunde alter Menschen e.V.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte Menschen vor Einsamkeit und Isolation zu bewahren, indem er soziale Kontakte und persönliche Begegnungen initiiert und fördert. Sein Ziel ist es, dass bei vereinsamten Senioren wieder Hoffnung und Lebensfreude einkehren. Unter dem Motto „Alte Freunde sind die besten" setzt der Verein ein Zeichen für einen anderen Weg im Umgang mit älteren Menschen.

1. Preis, Online-Voting: Zeit für Zukunft - Mentoren für Kinder e.V.

Als gemeinnütziges, ehrenamtliches Mentorenprogramm vermittelt „Zeit für Zukunft" Patenschaften für Hamburger Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden - zum Beispiel durch die Flucht der Familie aus Kriegsgebieten oder den Verlust eines Elternteils bedingt. Die Paten sind ihren Patenkindern Zuhörer, Mutmacher und Chancengeber und treffen sich zwei bis vier Mal im Monat mit ihnen zu gemeinsamen Unternehmungen. Das Preisgeld hilft dem Verein dabei, neue Patenschaften für Kinder in Steilshoop zu vermitteln.

2. Preis, Online-Voting: Von Anfang an e.V.

Der Verein, ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe Hamburg, ist ein privater Zusammenschluss von 53 Juristen, Medizinern, Therapeuten, Kaufleuten und Pädagogen, deren Ziel es ist, die Bedeutung der sicheren Eltern-Kind-Bindung in der Gesellschaft zu verankern. Um die ehrenamtliche bindungsfördernde Beratung in Hamburg zu finanzieren, sammelt man Spenden und organisiert Benefiz- und Fortbildungsveranstaltungen. Um zwei weitere Standorte einrichten zu können, benötigt der Verein jährlich 10.000 Euro. Noch bekommt er keine Zuwendungen von Behörden oder Krankenkassen.

3. Preis, Online-Voting: Förderverein Kindertagesstätte Rübenkamp e.V.

Der Förderverein, bestehend aus Eltern und Freunden der Barmbeker Kindertagesstätte, unterstützt die kreative, psychomotorische und soziale Entwicklung von deren rund 140 Kindern und ihren Zugang zu Umwelt und Natur. Er bewirbt sich um öffentliche Gelder, sammelt Spenden und initiiert ehrenamtliche Projekte für pädagogisch sinnvolle Anschaffungen und Initiativen. Dafür wird auch das Preisgeld verwendet.

4. Preis, Online-Voting: Kinderbauernhof Kirchdorf e.V.

Der Kinderbauernhof ist die einzige Einrichtung in Hamburg und Umgebung, bei der der Eintritt für Einzelbesucher und Familien noch frei ist. Und das soll auch so bleiben! Da die vielen Gäste und die Tiere für steten Verschleiß sorgen, müssen die Holzzäune regelmäßig erneuert, repariert und frisch gestrichen werden. Und genau dafür wird der Verein, der sich durch Spenden finanziert, das Preisgeld einsetzen.

5. Preis, Online-Voting: Albertinen-Diakoniewerk e.V.

Die beiden Kindertagesstätten des Vereins befinden sich auf dem Gelände des Albertinen-Krankenhauses in Schnelsen sowie nahe dem Evangelischen Amalie-Sieveking-Krankenhaus in Volksdorf. Zu den Angeboten zählen eine Vorschulgruppe, Englischunterricht, Religionspädagogik und musikalische Früherziehung. Das Preisgeld ist für die Anschaffung eines Spielpavillons und eines Tretrollers für Schnelsen sowie einer Kletteranlage für Volksdorf bestimmt.

Engagement im Sport

1. Preis, Jury-Wahl: Hamburger Blindenstiftung - Bereich Eingliederungshilfe

Die Eingliederungshilfe der Hamburger Blindenstiftung widmet sich der außerschulischen Bildung und Betreuung von blinden und sehbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Das Preisgeld trägt zur Finanzierung der Ski- und Snowboard-Freizeit im kommenden Jahr bei.

2. Preis, Jury-Wahl: Menschen in Bewegung e.V.

Der Verein bietet Sport und Bewegung für Jung und Alt, für Menschen mit und ohne Behinderung. Und die haben zusammen viel Spaß: So sind 50 Prozent der Teilnehmer der Rollstuhlsportgruppe „Fußgänger", die besonders beim Wheel Soccer mit Begeisterung dabei sind. Mit dem Preisgeld schafft der Verein vier neue Sportrollstühle an.

3. Preis, Jury-Wahl: FC Echem e.V.

Der Verein und seine rund 370 Mitglieder sind integraler Bestandteil der Gemeinde Echem. Einen Schwerpunkt im Angebot bildet der Kindersport. In den entsprechenden Gruppen engagieren sich die Mitglieder für die Integration von Flüchtlingskindern, die hier überall mit dabei sind. Leider wurde durch einen Brand das komplette in der Schulturnhalle gelagerte Sportequipment zerstört. Und keine Versicherung kommt für den Schaden auf. Hier hilft nun das Preisgeld des Sparda-Awards.

1. Preis, Online-Voting: Hamburger Sportverein e.V.

Der HSV e. V. möchte eine Disc-Golf-Anlage im Hamburger Volkspark errichten, um die Trendsportart für alle zugänglich zu machen. Der Parcours im Volkspark soll für die Öffentlichkeit kostenfrei nutzbar sein. Um Interessenten den Einstieg zu erleichtern, wird die Disc-Golf-Sparte des HSV regelmäßig ein offenes Training anbieten. Die Fördergelder werden komplett für die Anlage im Park verwendet.

2. Preis, Online-Voting: Turn- und Sportgemeinschaft Bergedorf von 1860 e.V.

Seit 1952 findet das TSG-Jugendzeltlager in Behrensdorf an der Ostsee statt. Über die Zeit hat das ehrenamtliche Projekt bereits mehr als 30.000 Kindern zwischen 8 und 15 Jahren zu gemeinschaftlichen Sommerferien verholfen. Mit dem Preisgeld saniert die TSG den Sandplatz, der für Beachvolleyball, Völkerball oder einfach nur zum Toben genutzt wird.

3. Preis, Online-Voting: Baseballclub Hamburg Stealers e.V.

Die Jugendmannschaft (12 bis 15 Jahre) der Hamburg Stealers möchte vom 22.9. bis zum 24.9. beim Finalturnier der deutschen Meisterschaft in Regensburg um den Titel kämpfen. Das Preisgeld wird für Fahrtkosten, Hotelkosten, Teilnahmegebühr, Ausrüstungsteile, Verpflegung und einheitliche Bekleidung eingesetzt.

4. Preis, Online-Voting: Segelprojekt e.V.

Der 1993 von Eltern und Lehrern der heutigen Stadtteilschule Süderelbe (Neugraben) gegründete Verein ermöglicht es den Schülern, auf der Elbe Segelerfahrungen zu sammeln. Das Begleitboot, das die Ehrenamtlichen dabei einsetzen, hat lange Zeit seinen Dienst getan, doch nun ist der Motor kaputt. Mit dem Preisgeld kann ein neuer angeschafft werden.

5. Preis, Online-Voting: Escheburger Sportverein

610 der 3500 Escheburger sind Mitglieder im Escheburger Sportverein. Von den 3-Jährigen im Kinderturnen bis hin zu den 80-Jährigen in der Seniorengymnastik fühlen sich alle dort wohl. Das Preisgeld wird für den Bau einer Laufanlage und einer Kugelstoßanlage sowie die Sanierung der Weitsprunganlage ausgegeben.

Engagement im Umweltschutz

1. Preis, Jury-Wahl: Stiftung Natur im Norden

Bei „Wilma von den Wilden Weiden", einem Umweltbildungsprojekt für Kindergarten- und Schulkinder, bietet eine ausgebildete Naturpädagogin der Stiftung Kita- und Schülergruppen verschiedene Aktivitäten in der Natur an. „Mitmachen und erleben" lautet das Motto bei den Ausflügen, die in direkter Umgebung der Stiftungseinrichtung und im Naturschutzgebiet Höltigbaum stattfinden. Das Preisgeld soll Aktionen mit sozial schwächeren Kindern unterstützen.

2. Preis, Jury-Wahl: Wildtier- und Artenschutz gGmbH

Die Institution versorgt und pflegt jährlich mehr als 1.500 Wildtiere, die durch menschliche Eingriffe, zum Beispiel im Straßenverkehr, durch Windkraftanlagen oder durch Stacheldraht verletzt oder zu Waisen wurden. Hierfür wird auch das Preisgeld eingesetzt.

3. Preis, Jury-Wahl: Hohenbuchen LernOrt Natur e.V.

Der Verein möchte den Menschen die Natur und den ökologischen Gartenbau näherbringen und bietet Umweltpädagogik für Kinder und Erwachsene an. Bei von ihm durchgeführten Veranstaltungen, Rundgängen und Festen kann sich jeder über seine Arbeit informieren. Das Preisgeld dient dazu, Ausstattungen zu reparieren bzw. zu erneuern.

1. Preis, Online-Voting: Carl-von-Ossietzky-Gymnasium

Das Gymnasium, eine allgemeinbildende Schule mit Schülern ganz unterschiedlicher sozialer Herkunft, fühlt sich den Werten Toleranz, Solidarität, Zivilcourage und einem mündigen Denken verpflichtet. Das Preisgeld wird für ein Projekt eingesetzt, bei dem Freiflächen auf dem Schulgelände mit essbaren Pflanzen naturnah begrünt und mit Sitzflächen zum Entspannen ausgestattet werden. Dabei sollen die Schüler Wissen über ein nachhaltig gestaltetes Leben sammeln.

2. Preis, Online-Voting: Goldbekhaus e.V.

Das Stadtteilkulturzentrum, seit 35 Jahren fest in Winterhude verankert, ermöglicht es einem breiten Spektrum von Stadtteilbewohnern jeden Alters und jeder Herkunft, selbst kreativ zu werden und damit das eigene Lebensumfeld nachhaltig zu gestalten. Das Preisgeld ist dafür bestimmt, das Weiterbestehen der Foodsharing-Station zu sichern. Seit der Eröffnung 2015 erfreut sich die rund um die Uhr geöffnete Station großer Beliebtheit. Sie wird täglich von Privatpersonen und Marktbeschickern befüllt und von verschiedenen Nutzern begeistert geleert.

3. Preis, Online-Voting: Schenefelder Beete e.V.

Der Verein setzt sich dafür ein, Schenefeld durch Urban Gardening zu einer lebenswerteren Stadt zu machen. Dazu kooperiert er mit Kitas, Schulen und Seniorenresidenzen. Ziel ist es, im Ort Bewusstsein für den Gemüseanbau zu wecken, die Kommunikation unter den Bewohnern zu fördern und die Flächen der Stadt insgesamt aufzuwerten. Mit den Fördergeldern werden Hochbeete und Beete mit samenfesten Gemüsesorten sowie neue Projekte mit Kitas finanziert.

4. Preis, Online-Voting: Initiative NAT gGmbH

Die Initiative Naturwissenschaft & Technik NAT gGmbH entwickelt seit 2007 erfolgreich Konzepte und Projekte, um junge Menschen für die Naturwissenschaften zu gewinnen. Das Preisgeld ist für einen Schülerkongress mit dem Schwerpunkt „Maritime Technologien" bestimmt. Das Besondere dabei: Der Kongress wird von Oberstufenschülern zusammen mit Wissenschaftlern und Forschern geplant und durchgeführt. Teilnehmer sollen bis zu 700 Schüler ab der 10. Klasse sein.

5. Preis, Online-Voting: Schule am Schiffshebewerk - Oberschule Scharnebeck

Die Oberschule der Samtgemeinde Scharnebeck (Landkreis Lüneburg) zeichnet sich nicht nur durch ihre Kooperation mit dem einst weltgrößten „Doppelsenkrecht-Schiffshebewerk" in Scharnebeck aus, sondern engagiert sich auch für den Umweltschutz. Ein aktuelles Projekt heißt „Das grüne und summende Elbmarsch-Klassenzimmer". Es soll die Schüler dazu motivieren, sich für einen naturverbundenen Klassen- und Pausenraum zu engagieren. Das Preisgeld wird für dessen Gestaltung sowie für neue Gartenhäuser, die Klassenbeete und den Steingarten eingesetzt.

Sparda-Bank Hamburg eG: Gutes Geschäftsjahr 2016 / positiver Ausblick auf 2017

20.06.2017

Im Rahmen der diesjährigen Vertreterversammlung präsentierte der Vorstandsvorsitzende Bernhard Westerhoff vor den anwesenden Mitgliedervertretern die betriebswirtschaftlichen Zahlen des Jahres 2016. Zudem ging er auf das Umfeld sowie die Rahmenbedingungen ein und gab trotz Niedrigzinspolitik und verschärfter Regulatorik einen positiven Ausblick auf das Jahr 2017.

Die Bilanzsumme stieg um 5,4 Prozent auf insgesamt 3,54 Mrd. Euro. Ein wesentlicher Wachstumstreiber war mit rund 460 Mio. Euro erneut das starke Baufinanzierungsgeschäft. Das Kreditgeschäft insgesamt stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,0 Prozent auf 1,79 Mrd. Euro. „Das Wachstum trägt zur Stabilisierung der Zinserträge und somit zur Sicherung der nachhaltigen Wirtschaftlichkeit der Genossenschaft bei", so Westerhoff. Die Einlagen der Bank stiegen trotz Niedrigzinsphase um 4,5 Prozent auf 3,08 Mrd. Euro. Aus dem Jahresüberschuss von 6,5 Mio. Euro wurde die Zahlung einer Dividende von 1,5 Prozent von den Mitgliedervertretern beschlossen, sodass mehr als 620.000 Euro an die Mitglieder der Genossenschaft ausgeschüttet werden und rund 5,2 Mio. Euro in die Rücklagen fließen.

Zur Eigenkapitalstärkung wurde die maximale Anzahl der Geschäftsanteile von elf auf fünfzig Anteile angehoben. „Durch die Inanspruchnahme dieser Möglichkeit durch unsere Mitglieder konnten 2016 rund 21 Mio. Euro ins Eigenkapital fließen", so Vorstandsmitglied Tino Wildmann.

Für das Jahr 2017 plant die Bank erneut ein positives betriebswirtschaftliches Ergebnis auf Vorjahresniveau. Das Kundenkreditgeschäft soll noch stärker ausgebaut werden. Eine im Rahmen der Sitzung beschlossene Satzungsänderung soll hier unterstützend wirken: Der Erwerb der Mitgliedschaft ist nicht mehr nur auf Privatpersonen beschränkt und der Wohn- oder Arbeitsort muss nicht mehr in ihrem norddeutschen Geschäftsgebiet liegen. „Die Öffnung der Mitgliedschaft heißt nicht, dass wir ein neues Geschäftsmodell „Firmenkunden" planen. Unsere Kompetenz in der Baufinanzierung können wir nun aber einer erweiterten Zielgruppe anbieten", so Oliver Pöpplau, stellvertretender Vorstandsvorsitzender. „In unserer mobilen und digitalen Gesellschaft kann eine hohe Kundenzufriedenheit auch über eine weite Entfernung zur Bank mit kundenorientierten Angeboten und sehr gutem Service erreicht werden", so Pöpplau weiter.

Trotz Digitalisierung wird die Bank weiterhin auf Filialen und deren Mitarbeiter als wesentlichen Anlaufpunkt für den Beratungsbedarf ihrer Kunden und Mitglieder setzen.

Sparda-Bank Hamburg 2016: 460 Mio. Euro Baufinanzierungsgeschäft / Eigenkapitalsteigerung / Ergebnis auf Vorjahresniveau

06.02.2017

Die Sparda-Bank Hamburg eG hat in 2016 mit rund 460 Millionen Euro ein sehr gutes Ergebnis bei den Kreditzusagen im Baufinanzierungsgeschäft erreicht. Der Kreditbestand konnte um 8,0 Prozent oder 115 Millionen Euro netto ausgebaut werden. „Vor dem Hintergrund der Einführung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie ist dieses Ergebnis noch einmal besonders zu würdigen, da diese neue Richtlinie fast einen Beratungsmonat gekostet hat", so Oliver Pöpplau, stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Im Rahmen der optimalen Finanzierungsform für die Kunden wurde bei rund 15 Prozent der Gesamt-Finanzierungssumme mit Finanzierungspartnern gearbeitet. Hierzu gehören vor allem die öffentlichen Fördermittel, zum Beispiel der Investitions- und Förderbanken in Hamburg und Schleswig-Holstein. Gleichzeitig hat die Bank die Angebots-Möglichkeiten noch flexibler gestaltet und bietet zum Beispiel auch Volltilger-Darlehen bis zu einer Laufzeit von 20 Jahren an.

Stärkung des Eigenkapitals
Das Eigenkapital konnte durch die Zuführung aus dem Gewinn des Vorjahres sowie durch einen verstärkten Kauf von Genossenschaftsanteilen durch die Mitglieder gestärkt werden. „Nach einer Erhöhung der Genossenschaftsanteile auf 50 Stück pro Mitglied konnten wir das Eigenkapital durch die erhöhte Zeichnung um rund 21 Millionen Euro weiter stärken", so Bernhard Westerhoff, Vorstandsvorsitzender der Bank.

Gesellschaftliches Engagement
Mit mehr als einer Million Euro aus ihrem Gewinnsparverein hat die Sparda-Bank 2016 gemeinnützige Institutionen aus der Region gefördert und damit ihre regionale Verbundenheit und Verantwortung untermauert. 105.000 Euro wurden unter Beteiligung der Öffentlichkeit über den Sparda-Bank Hamburg Award vergeben, der unter der Schirmherrschaft des Innensenators aus Hamburg steht.

Konsequente Investition in Digitalisierung
Im Mobile-Banking wurde unter anderem die SpardaApp mit weiteren einfach und bequem zu nutzenden Services erweitert. Bereits seit Frühjahr 2016 können Kunden Foto-Überweisungen nutzen und seit Jahresende sogar per Handy Bargeldabhebungen an Sparda-Bank-Geldautomaten durchführen. Die BankCard kann im Rahmen dieser Serviceleistung für die Bargeldversorgung entfallen.

Kontoeröffnung per Video-Legitimation
Neukunden können mittlerweile über eine Online-Legitimation per Video zur Bank wechseln. In Kombination mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (QES) entfallen auch der Ausdruck, die Unterschrift per Hand und der Versand des Vertrages.

Vorstandsteam erweitert
Zum 1. Januar 2017 wurde Tino Wildmann in den Vorstand der Sparda-Bank Hamburg berufen und verantwortet die Marktfolgebereiche. Damit besteht der Vorstand neben Bernhard Westerhoff und Oliver Pöpplau wieder aus drei Personen.


Zahlen, Daten und Fakten 2016:
Das Kreditgeschäft insgesamt konnte um 5,0 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro ausgebaut werden.

Die Einlagen der Bank stiegen um 4,5 Prozent auf 3,08 Milliarden Euro und übersprangen damit erstmals die 3-Milliardengrenze. Die Zuwächse wurden aufgrund des niedrigen Zinsniveaus fast ausschließlich in täglich fälligen Anlagen erzielt.

Das Betriebsergebnis nach Bewertung konnte mit 13,1 Millionen Euro auf Vorjahresniveau gehalten werden.

Der Bilanzgewinn blieb mit 6,5 Millionen Euro konstant.

Die Bilanzsumme steigerte sich um 5,36 Prozent auf 3,54 Milliarden Euro.

Vorstandsteam der Sparda-Bank Hamburg eG erweitert

28.12.2016

Das Vorstands-Team der Sparda-Bank Hamburg wird ab dem 1. Januar 2017 um Tino Wildmann erweitert und besteht dann mit dem Vorstandsvorsitzenden, Bernhard Westerhoff, und seinem Stellvertreter, Oliver Pöpplau, aus drei Personen.

Tino Wildmann wurde 1968 geboren und schloss seine Ausbildung bei der Sparda-Bank Baden-Württemberg ab. Hier sammelte er Berufserfahrungen bis hin zum Filialleiter. 2000 wechselte er zum Verband der Sparda-Banken e.V. in Frankfurt und war dort als Trainings-/Bildungsmanager sowie als Coach tätig und verantwortete den Bereich „Steuerung und Betrieb“ innerhalb der SpardaAkademie. Im August 2008 wechselte er zur Sparda-Bank Hamburg und war als Leiter Personalmanagement tätig. Seit seiner Bestellung zum Generalbevollmächtigten im Jahr 2015 verantwortete er die Dienstleistungscenter für Aktiv- und Passivgeschäft. Diese Bereiche übernimmt er auch als Vorstandsmitglied.

Westerhoff freut sich mit seinem Stellvertreter Pöpplau auf die Zusammenarbeit mit dem „neuen“ Kollegen: „Herr Wildmann kennt seit seiner Ausbildung die besondere Mitgliederorientierung einer Genossenschaftsbank und ist seit Jahren in leitender Position in unserem Haus tätig. Damit kann er auch im Vorstandsteam übergangslos die nachhaltige Ausrichtung unserer Bank aktiv mitgestalten.“

Die Sparda-Bank Hamburg ist mit rund 250.000 Mitgliedern die größte Genossenschaftsbank in ihrem norddeutschen Geschäftsgebiet. Spezialisiert auf das Privatkundengeschäft bietet die Sparda-Bank ihren Kunden innovative und erstklassige Bankdienstleistungen und wurde schon mehrfach dafür ausgezeichnet. Die Gruppe der Sparda-Banken belegt laut Kundenmonitor Deutschland seit 24 Jahren den Spitzenplatz in der Kundenzufriedenheit.

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