Hilfe als genossenschaftliches Prinzip

„Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele!“ Dieser Satz, geprägt von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, charakterisiert auch das soziale Engagement der Sparda-Bank Hamburg.

 
 

Ein fester Partner

UKE Forschung

Gemeinnützige Organisationen und Initiativen in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein erhielten im Jahr 2007 Spenden von der Sparda-Bank Hamburg in Höhe von mehr als 616.000 Euro.

Ein fester Partner der Sparda-Bank Hamburg, der sich auf das Engagement des Kreditinstituts bereits seit einigen Jahren fest verlassen kann, ist das Hamburger Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum. Auf dem Gelände des Universitätskrankenhauses (UKE) in Eppendorf eröffnete das von Prof. Dr. Reinhard Schneppenheim geleitete Institut im Herbst 2006 neue moderne Laboratorien. Die Sparda-Bank unterstützt den Kampf gegen den Kinderkrebs dauerhaft. Im Jahr 2006 half sie mit Spenden in Höhe von 60.000 Euro und unterstützte damit komplexe Studien zur Behandlung der Krebserkrankung im Kindesalter.
Die Chancen, diese schwere Krankheit zu besiegen, haben sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. Mittlerweile können bereits 70 bis 80 Prozent der Kinder geheilt werden. „Das ist mir viel zu wenig”, sagt Prof. Schneppenheim. Der Leiter der Klinik und Poliklinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am UKE arbeitet an neuen Heilmethoden. „Jetzt, in der Anfangsphase der molekularen Medizin, haben wir sehr gute Chancen, auf diesem Gebiet Pionierarbeit zu leisten und ganz neue Therapien zu entwickeln”, ist der Arzt sicher. Bislang bestand die Behandlung bösartiger Tumoren aus der so genannten Drei-Säulen-Therapie: Operation, Bestrahlung, Chemotherapie. Daraus resultierten leider manchmal Spätschäden. Der Krebs ist zwar geheilt, stattdessen können jedoch Schäden am Skelett, Herzkrankheiten oder Unfruchtbarkeit auftreten. Durch die neuen gezielteren Therapieformen wollen Ärzte und Wissenschaftler solche Spätfolgen vermindern. „Wir werden hier im Forschungszentrum Hirntumoren und die akute lymphatische Leukämie molekular charakterisieren”, sagt Prof. Schneppenheim. Dieser äußerst bösartige Blutkrebs, der hauptsächlich Kinder befällt, soll nun auf dem menschlichen Genom lokalisiert werden. Erkenntnisse, die auch krebskranken Erwachsenen helfen können. Die Sparda- Bank Hamburg wird hierzu weiter ihren Beitrag leisten.

Die Sparda-Bank Hamburg unterhält langfristige Partnerschaften mit dem Kinderhospiz Sternenbrücke, dem Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum und dem Hamburg Leuchtfeuer.