11.12.2009

Der Sparda-Bank Integrations-Cup

Ehrung der Kreissieger Kiel, Plön und Rendsburg-Eckernförde des Sparda-Bank Integrations-Cup

Im Haus des Sports in Kiel wurden gestern die Mannschaften des TSV Klausdorf (Schleswig-Holstein-Liga), der SG Ascheberg-Kalübbe II (Kreisklasse Plön) und des Osterrönfelder TSV (Verbandsliga Nord-Ost) vom SHFV und der Sparda-Bank Hamburg geehrt. Sie sind die ersten drei Herbstmeister der Fußballkreise der Saison 2009/10, die einen Trikotsatz im Rahmen des Sparda-Bank Integrations-Cup erhalten haben. Übereicht wurden die Trikotsätze samt Urkunden durch den Vertriebsdirektor der Sparda-Bank Filialen in Schleswig-Holstein, Wolfgang Hanus, zusammen mit dem Kieler Filialdirektor Uwe Christiansen und SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer. Als besonderer Gast des Abends war der aktuelle Profi der KSV Holstein und Nationalspieler des Kongo Francky Sembolo anwesend, der den etwa 60 anwesenden Gästen im Hans-Hansen-Saal seinen sportlichen und persönlichen Werdegang anschaulich schilderte.

SHFV-Präsident Hans Ludwig Meyer betonte in einer Ansprache, dass der Sparda-Bank Integrations-Cup im Rahmen der Aktivitäten der Landesverbände und des DFB zur Förderung der Integration von ausländischen Fußballerinnen und Fußballern als Vorzeigeprojekt hervorsticht: "Der Sparda-Bank Integrations-Cup ist unser Leuchtturmprojekt zum Thema Integrationsarbeit. Dass wir diesen Wettbewerb in dieser Saison zum zweiten Mal durchführen können, verdanken wir mit der Sparda-Bank Hamburg einem starken Partner, der für beispielhaftes soziales Engagement im Sport steht", so Meyer. "Neben der großzügigen finanziellen Unterstützung für dieVereine können wir mit dem Wettbewerb das Thema Integration in die Öffentlichkeit bringen. Wir können zeigen, wie viele Vereine in Schleswig-Holstein eine häufig als zu selbstverständlich hingenommene Integrationsarbeit leisten. Dank der Sparda-Bank Hamburg können wir die Vereine auszeichnen. Das haben sie unserer Meinung nach mehr als verdient", erläuterte Meyer weiter.

"Wenn wir uns die hier zur Auszeichnung anwesenden Mannschaften genauer anschauen, so spiegelt sich schon alleine in ihrer Präsenz die gestiegene Bandbreite der an unserem Wettbewerb beteiligten Fußballer", sagte Wolfgang Hanus, Vertriebsdirektor der Sparda-Bank Filialen in Schleswig-Holstein. "Mit der SG Ascheberg/Kalübbe II dürfen wir heute Abend alte Bekannte aus dem vergangenen Jahr begrüßen. Mit dem TSV Klausdorf und dem Osterrönfelder TSV freuen wir uns über zwei Neulinge, die wir erstmalig als Herbstmeister auszeichnen dürfen. Die beiden Mannschaften aus der SH-Liga bzw. der Verbandsliga Nord-Ost zeigen die größer werdende Bandbreite unseres Wettbewerbs", so Hanus.

Weiter erläuterte Hanus einige positive Erweiterungen des Sparda-Bank Integrations-Cup im Vergleich zum Vorjahr. Intensive Gespräche mit den Vereinen haben ergeben, dass die Sparda-Bank Hamburg und der SHFV die Kosten für jeweils zwei Blöcke der neuen Sparda-Bank Spielberichtsbögen übernommen haben. Als weitere Neuerungen sind jeweils eine Wildcard im Frauen-und Männerbereich eingeführt worden. Das heißt: Auch nach Ermittlung der Kreissieger können unter den anderen Vereinen bis zu zwei weitere Vereine am Landesfinale teilnehmen. Zudem nimmt der Ausrichterverein automatisch am Finalturnier teil, dass auf Wunsch der Vereine erst in der Vorbereitung auf die neue Saison, also im Juli 2010 nach der Fußballweltmeisterschaft stattfinden wird.

Wie der Wettbewerb 2009/10 weiter ablaufen wird, fasste der Projektleiter "SH kickt fair", Tim Cassel, im Anschluss an die Ehrungen zusammen: Die Ehrungsveranstaltungen auf Kreisebene werden im Januar und Februar 2010 in Flensburg, Lübeck und Neumünster fortgesetzt. Zusätzlich spielen die beiden ersten Mannschaften der Integrationstabelle pro Kreis (Tabellenstand am Ende der Hinrunde maßgeblich) in einem Endspiel, das in der Zeit von Februar bis März stattfinden soll, den jeweiligen Kreissieger des Sparda-Bank Integrations-Cup aus. Dieser qualifiziert sich für das im Juni 2010 stattfindende Landesfinale. Der Zweitplazierte erhält ein Preisgeld im Wert von 400 Euro.

Folgende Prämien können die Teilnehmer des Landesfinals im Juli 2010 im Modus "Jeder gegen Jeden" erspielen:

  1. Platz: 3.000,-€
  2. Platz: 2.500,-€
  3. Platz: 2.000,-€
  4. Platz: 1.600,-€
  5. 5.-8. Platz: 1.200,-€
  6. 9.-16. Platz: 800,-€

Im Frauenbereich werden Ende Mai die im Monat von Februar bis Mai 2009 jeweils führende Mannschaft aller Kreise der Integrationstabelle mit einem Sparda-Bank-Trikotsatz ausgezeichnet. Mehrfachgewinner sind in diesem Wettbewerb nicht möglich.

Die vier Kreissieger zum Ende Mai plus die Wildcard-Gewinner spielen beim Sparda-Bank Integrations-Cup im Juli folgende mit Preisgeld dotierten Plätze aus:

  1. Platz: 2.500,-€
  2. Platz: 2.000,-€
  3. Platz: 1.500,-€
  4. Platz: 1.000,-€
  5. Platz 800,-€

Die Verteilung der Preisgelder garantiert, dass möglichst viele Vereine in Schleswig-Holstein, die sich um die Integration von Ausländern in ihre Mannschaften bemühen, finanziell gefördert werden. Damit können sie ihre erfolgreich begonnene Arbeit nicht nur fortsetzen, sondern gezielt intensivieren. Gleichzeitig ist für Vereine, die bisher wenig in diesem Bereich getan haben, ein neuer Anreiz gesetzt, in Zukunft ihre Anstrengungen auszuweiten.

Anlage:

Foto: Die geehrten Mannschaften des TSV Klausdorf, des Osterrönfelder TSV und der SG Ascheberg/ Kalübbe II können sich über einen neuen Trikotsatz von adidas freuen. (Foto: Cassel)

Kontakt und weitere Informationen:
Tobias Kruse
Presseabteilung Geschäftsstelle SHFV
Tel. 0431 / 6486-213
Fax 0431 / 6486-193
Mobil 0172 / 437 38 10
Email t.kruse@shfv-kiel.de

Dieter Miloschik
Abteilungsdirektor Kommunikation Sparda-Bank
Tel. 040 / 380 15 1910
Fax 040 / 380 15 90 1910
Email Dieter.Miloschik@Spare-Cent.de 
 


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