Tradition, Dynamik und Innovation - in Verbindung mit der Konzentration auf Privatkunden und intelligente Kooperationen - schaffen und sichern Wettbewerbsvorteile
Hamburg, 22. Juni. 2012 - Die Geschichte der Sparda-Bank Hamburg begann 1903. Von den Eisenbahnern gegründet, verfolgte sie von Anfang an vor allem ein Prinzip: die genossenschaftliche Idee. Mittels gegenseitiger Unterstützung der Mitglieder untereinander und Hilfe zur Selbsthilfe ist die Sparda-Bank seit jeher eine starke Gemeinschaft. In den vergangenen Jahren der Finanz-, Wirtschafts- und zuletzt Euro- Krise ist dieses genossenschaftliche Prinzip so aktuell und erfolgreich wie in den Gründungsjahren der Bank. Die schützende Gemeinschaft gibt Sicherheit und Vertrauen.
Die Sparda-Bank Hamburg hat sich in den letzten Jahren als zuverlässiger Partner auch in schwierigen Zeiten erwiesen und sich erfolgreich als eines der innovativsten Finanzinstitute Deutschlands positioniert. Tradition, Dynamik und Innovation (TDI) sind die wesentlichen Triebfedern ihres Erfolges.
Mit einer Bilanzsumme von 3,1 Mrd. EURO, rund 250.000 Mitgliedern und rund 318.000 Kunden zum Jahresabschluss 2012 ist sie die größte Genossenschaftsbank in ihrem norddeutschen Geschäftsgebiet Hamburg, Schleswig-Holstein und Nord-Niedersachsen und rangiert auf Platz 31 der 1.121 Genossenschaftsbanken Deutschlands.
Die Sparda-Bank Hamburg startete im September 2002 als erste deutsche Bank den Vertrieb ihrer Bankprodukte über das Fernsehen. Bereits 1996 hatte die Sparda-Bank als erste Bank Deutschlands mit Einführung des sicheren Transaction-Bankings im Internet wesentlich zum Durchbruch des Internetbankings beigetragen.
Ermutigt von den Erfolgen des eigenen Internet-Banking-Projekts initiierte die Sparda-Bank Hamburg, gemeinsam mit weiteren Sparda-Banken, 1998 die Gründung der ersten reinen Internet-Bank Europas - der netbank AG.
Die netbank AG wurde 2007 zu 75 % minus eine Aktie an die Landesbank Berlin (LBB) verkauft. Der DSGV, der Dachverband der Sparkassen, kaufte zwischenzeitlich die LBB, so dass die netbank AG nun sowohl von Sparkassen als auch von den beteiligten genossenschaftlich organisierten Sparda-Banken getragen wird. Verbandsmäßig organisiert ist die netbank AG insbesondere im Bundesverband deutscher Banken. Damit ist sie der Kristallisationspunkt aller drei kreditwirtschaftlichen Säulen geworden.
Auch den Nutzen des Einsatzes eigener Call-Center für einen optimalen Kundenservice hat die Bank schon in den 70iger Jahren erkannt. Mit der Einführung eines neuen automatischen Sprachportals, dem natürlichsprachigen Computer-Dialogsystem, setzt die Sparda-Bank Hamburg wieder auf Innovation. Im Oktober 2004 wurde die Sparda-Bank für ihr innovatives Sprachportal "Michaela May" mit dem Voice Award in der Kategorie "Beste Branchenlösung/Enterprise Solution" ausgezeichnet.
Ein neues Geschäftsmodell eröffnet sich die Bank durch die "Strategische Bankenallianz Nord". Gemeinsam mit der Sparda-Bank Hannover wird die Bank insbesondere ein fabrikmäßig organisiertes Backoffice schaffen, das alle Bankprozesse, die nicht im Vertrieb ablaufen, hochproduktiv abwickeln wird. "Diese Backoffice-Leistung werden wir auch weiteren Banken zu Preisen anbieten können, die mindestens 30 Prozent unter dem aktuellen Preisniveau im Bankensektor liegen", so Wings. Durch das exponentielle Wachstum der Bank können einerseits Kostenvorteile realisiert werden bei gleichem Mitarbeiterbestand und andererseits neue Ertragsquellen durch die Akquisition weiterer Mandanten erschlossen werden.
Die Einführung eines Bonussystems für die Kunden der Sparda-Bank Hamburg hat einmal mehr den Anspruch der Sparda-Bank auf Technologieführerschaft, gepaart mit höchster Dienstleistungsbereitschaft, unterstrichen. Für den Nutzen, der unter der Federführung des Vorstandvorsitzenden Dr. Heinz Wings betriebenen innovativen Bankenstrategie, spricht auch die Entwicklung der Mitgliederzahlen und der Bilanzsumme von Norddeutschlands größter Genossenschaftsbank. Heute betreut die Sparda-Bank Hamburg etwa 300.000 Privatkunden und rund 250.000 Mitglieder. "Interessant ist, dass die Hälfte der Neukunden von eigenen Kunden geworben wurde. Hierin drückt sich sowohl die Zufriedenheit unserer Kunden mit unseren Leistungen als auch unsere Innovationskraft aus", erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Heinz Wings. Auch der erste Platz in punkto Kundenzufriedenheit bei der Kundenzufriedenheitsanalyse der Servicebarometer AG, den die Sparda-Banken im Jahr 2012 bereits zum 20. Mal in Folge belegen, unterstreicht dies.
Filialen bisherigen Typs werden wir nicht mehr eröffnen, aber auch nicht schließen. Wir setzen als ‚Direktbank mit Filialen' künftig auf wesentlich günstigere Direktbank-Shops und auf Service-Center", konstatiert Wings. Die "Direktbank-Shops" liegen als Low-Cost-Repräsentanzen jeweils an einem 1a-Standort und haben eine Fläche von maximal 100 qm. Sie sind mit zukunftsweisenden Technologien ausgestattet, die Kontoeröffnungen auch selbstbedient möglich machen. Mehrere Interessenten können gleichzeitig selbstbedient Konten eröffnen. Zur Beantwortung von Fragen, zur Legitimationsprüfung und als Hilfestellung im Umgang mit der Technik stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der DEVK-Versicherung zur Verfügung. Neben der neuen Technologie sind in den Direktbank-Shops natürlich die klassischen Selbstbedienungsgeräte wie Geldautomaten, Kontoauszugsdrucker und Überweisungs-Terminals verfügbar. Neue "Service-Center" werden immer kooperativ mit branchenfremden Retailern betrieben. Sie beinhalten in der geringsten Ausbaustufe ausschließlich einen Geldautomaten, der Shop-in-Shop in den Verkaufsräumen der Kooperationspartner aufgestellt wird.
„ Durch Direktbank-Shops und Service-Center kommen wir den Kunden auch außerhalb der Metropolregionen näher. Insbesondere die Bargeldversorgung unserer Kunden wird dadurch verbessert“, so Wings.
Die Übernahme von sozialer- und gesellschaftlicher Verantwortung spielt in der Geschäftspolitik der Sparda-Bank eine bedeutende Rolle. Es ist laut Aussage der Bank eine Selbstverständlichkeit, zuallererst den Menschen dienen zu wollen und nicht der kurzfristigen Gewinnmaximierung. Mit einem Spendenvolumen in Höhe von mehr als 930.000 Euro in 2011 beweist die Sparda-Bank Hamburg nicht nur soziales Engagement, sondern zeigt auch eindrucksvoll, dass die Bank ihren Erfolg teilt. "Die Menschen stehen bei uns im Mittelpunkt! Das sind zuerst unsere Kunden und unsere Mitarbeiter. Dazu kommen die Menschen in unserer Region, die benachteiligt oder unverschuldet in Not geraten sind und nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Die Förderung von Kindern und Jugendlichen, als das Zukunftspotenzial unserer Gesellschaft, ist uns hierbei ein besonderes Anliegen. Vor diesem Hintergrund erfolgt das soziale Engagement der Sparda-Bank sehr zielgerichtet in speziell ausgewählten Projekten direkt und unmittelbar", so Wings.
Auch die Kunden der Sparda-Bank Hamburg können Gutes tun und optional eine kostenpflichtige ec-Karte bestellen. Durch eine Kooperation mit dem Tierpark Hagenbeck bietet die Bank ec-Karten mit fünf unterschiedlichen Tierbaby-Motiven an. Die Karte kostet 20 Euro, die die Bank in gleicher Höhe als Spende dem Tierpark zur Verfügung stellt und somit die Erstellungskosten dieser Sondereditionen übernimmt.
Aus der Initiative "Der Hamburger Weg" resultierte eine Kooperation mit dem Hamburger Sportverein. In der Bundesligasaison 2006/2007 hat die Sparda-Bank bereits eine mit HSV-Spielern gebrandete ec-Karte herausgegeben, die einen großen Absatz gefunden hat. Ab 1. Juli 2010 wurde die Sparda-Bank erneut Mitglied im "Hamburger Weg" sowie Exklusivpartner des HSV.
Seit 2008 unterstützt die Bank den Amateurfußball in ihrem Geschäftsgebiet. In Hamburg wird mit dem Sparda-Bank – Freundlich & fair-Preis versucht, das Motto der Bank auch in den Fußball mit der Fairness zu übertragen. In Schleswig-Holstein geht es bei den Amateurfußballern um das Thema Integration. Hier werden Mannschaften belohnt, die sich für die Integration von Spielern mit Migrationshintergrund besonders einsetzen.
Die Sparda-Bank gründet 2009 ihre eigene Stiftung und bieten unverschuldet in wirtschaftlicher Not geratenen Mitgliedern Hilfestellungen an – sei es durch direkte finanzielle Unterstützung oder die Vermittlung von Beratungsleistungen.
Durch nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe trägt die Stiftung dazu bei, dass wirtschaftliche Gleichgewicht ihrer Mitglieder wieder herzustellen und eine Basis für eine finanziell gesicherte Zukunft zu schaffen, wenn sich die Lebenssituation zum Beispiel durch Krankheit, Arbeitslosigkeit oder den Tod eines Angehörigen verschlechtert hat.
Derzeit werden fast 80 Prozent aller Überweisungen vom Kunden per Online-Banking oder Selbstbedienung in Filialen und Direktbank-Shops getätigt. Damit bindet die Sparda-Bank ihre Kunden mit in die Bankproduktion ein. Ergänzt wird dieses Angebot durch einen Konto- und mobileTAN-Service per SMS, Telefonbanking oder eine iPhone-App. Die so erzielte Produktivitätssteigerung und Kostenreduzierung gibt die Bank durch günstige Konditionen und auch in Form attraktiver Prämien an den Kunden zurück.
Spezialisierung und Konzentration auf das Privatkundengeschäft bieten auch und gerade in der sich wandelnden Bankenlandschaft große Chancen. Ein weiterer Erfolg der innovativen und kundenfreundlichen Politik ist eine deutliche Verjüngung der Altersstruktur der Sparda-Bank Hamburg. "Wir haben es geschafft, für junge und technologisch anspruchsvolle Bankkunden ebenso attraktiv zu sein wie für Senioren", freut sich Wings.
Einen wesentlichen Anteil an der erfolgreichen Umsetzung der innovativen Strategien der Sparda-Bank Hamburg hat der Vorstandsvorsitzende der Bank, Dr. Heinz Wings. Seit 1987 ist er im Vorstand der Bank tätig, seit 1999 als Vorstandsvorsitzender. Wings hatte vor Jahren mit seiner Aussage, er können sich vorstellen, in Zukunft auch Schuhe in seinen Bankfilialen zu verkaufen, noch verständnisloses Kopfschütteln in der Branche verursacht. Er zeigt mit der von ihm geführten Sparda-Bank Hamburg und der netbank AG, deren Aufsichtsratsvorsitzender und ehemaliger Gründungsvorstand er ist, dass modernes Banking erfolgreich machbar ist. Dr. Heinz Wings ist auch Autor des Buches "Digital Business in Banken" das mittlerweile zu den Standardwerken zum Thema Electronic-Banking und Bankstrategie zählt.