Wie wird Wolle zu Garn gesponnen? Wie wird Tuch gewebt? Im Museum Tuch + Technik erlebt der Besucher bei seiner Zeitreise in die Vergangenheit, dass sich die Grundprinzipien der Tuchherstellung von der Eisenzeit bis heute nicht geändert haben. 2000 Jahre Textilgeschichte zeigt das Museum Tuch + Technik. Damit ist es einzigartig in Deutschland. Das Haus wurde 2007 eröffnet.
Eindrucksvoll sind die Maschinen aus der Zeit der industriellen Tuchherstellung. Über 20 Meter lang und mehr als drei Meter hoch ist der Dreikrempelsatz, mit dem die Wollflocken zu einem lockeren Faden verarbeitet werden. Auf den alten industriellen Webstühlen in der Museumshalle flitzen unterdessen die Web-Schützen. Hier werden flauschige Plaids gewebt, die die Besucher im Museumsladen kaufen können.
Eng verwoben mit der Geschichte der Textilherstellung zeigt das Museum Tuch + Technik die Geschichte Neumünsters, das sich vom armen Geestdorf zum größten Industriestandort Holsteins entwickelte. Feste und Vereine, Wohnsituation und Arbeitsbedingungen: Originalobjekte geben Einblicke in das Leben der Menschen vor Ort. Medienstationen mit Zeitzeugeninterviews und historischen Lehrfilmen machen den Museumsbesuch zu einem spannenden Erlebnis. Mit speziellen Aktionen, Themenführungen und Workshops wendet sich das Museum an Besucher aller Altersgruppen.
Insgesamt 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche bietet das Museum Tuch + Technik. 300 davon sind für regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen reserviert. Außerdem bietet sich das Museum als Veranstaltungsort für Konzerte, Lesungen und Vorträge an. Auch Familienfeste und Kindergeburtstage können hier gefeiert werden.
Sparda-Kunden erhalten bei Vorlage der Sparda-ec-Karte zwei Eintrittskarten zum Preis von einer.